Kostenübersicht DSB vs. eDSB

Beispiel: Kosten eines Datenschutzbeauftragten

Position des Mitarbeiters DSB Vollzeit DSB extern DSB Teilzeit DSB extern
Mitarbeiter 750 MA 750 MA 250 MA 250 MA
Zeitaufwand 100 Prozent 40 Prozent 35 Prozent 10 Prozent
Jahresgehalt / -honorar 43.000 EUR 24.000 EUR 35.000 EUR 12.000 EUR
davon als DSB 43.000 EUR 24.000 EUR 12.250 EUR 12.000 EUR
Aus- und Weiterbildung   6.000 EUR ./.  4.000 EUR ./.
Reisekosten und Spesen   1.750 EUR ./.   1.000 EUR ./.
Sonstige Kosten   1.250 EUR ./. 750 EUR ./.
Gesamtkosten pro Jahr: 52.000 EUR 24.000 EUR 18.000 EUR 12.000 EUR

 

 

Zunächst fallen Kosten für die Analyse der Ausgangssituation sowie der anschließenden Schaffung des erforderlichen Datenschutzniveaus an. Hier kann der Leistungsbedarf je nach Unternehmen sehr verschieden bemessen sein. 

Die Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten sind vertraglich geregelt. Leistungen werden auf Basis der vereinbarten Konditionen abgerechnet. Insgesamt lassen sich die Kosten in zwei Bereiche untergliedern.

  • auf Stundenbasis.und nach Leistungsnachweis
  • Ist das Datenschutzniveau erreicht, übt der externe Datenschutzbeauftragte fortan seine Kontrollfunktion aus und steht zudem als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerdem wird die Haftungsübernahme gewährleistet und je nach Anbieter ein Gütesiegel verfügbar gemacht. Die Abrechnung erfolgt monatsbezogen auf Basis der erbrachten Einzelleistungen.

Bei der Wahl eines Anbieters, der den externen Datenschutzbeauftragten bestellt, sollte keinesfalls nur auf die Kosten geachtet werden.

Es empfiehlt sich, die folgenden Punkte ebenfalls zu berücksichtigen:

  • Qualität und Umfang der Aus- und Weiterbildung
  • Einbindung und Unterstützung von Mitarbeitern
  • Art und Umfang des Versicherungsschutzes
  • Integration in Datenschutz-Netzwerke
  • Klima der Geschäftsbeziehung

Fazit

Die Bestellung eines internen Datenschutzbeauftragten ist kostspieliger, als in den meisten Fällen zunächst vermutet wird.

Insbesondere die Ausbildung des Mitarbeiters sowie die Einschränkungen, bei dessen Haupttätigkeit sind als Kostenfaktoren nicht außer Acht zu lassen. Gerade aus finanzieller Sicht sind viele Unternehmen gut damit beraten, lieber einen externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Zumal dieser erfahrungsgemäß schnellere Ergebnisse liefert und außerdem, bei Unzufriedenheit leichter austauschbar ist.